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Applikationen in Sprachtherapie und -förderung

Projektmitarbeiterinnen

 

Zielsetzung

Seit vielen Jahren wird im Gesundheits- und Bildungsbereich bereits auf computergestützte Interventionsformen zurückgegriffen, um einerseits die Motivation der Lernenden zu steigern und andererseits die Therapie- bzw. Übungsfrequenz bestimmter Lerninhalte zu erhöhen. Ein neuer Bereich ist die Entwicklung von Applikationen (Apps) spezifisch für den Einsatz in sprachtherapeutischen Kontexten. Allerdings sind im deutschsprachigen im Vergleich zum englischsprachigen Raum derzeit nur vereinzelte Unternehmen damit beschäftigt, solche Apps zu entwickeln und anzubieten. Gleichzeitig gibt es für die mit sprachtherapeutischer Expertise erstellten Apps noch keinerlei Effektivitätsnachweise sowie nur geringe Informationen, ob bei der Entwicklung der Apps explizit nur evidenzbasierte Therapiemethoden als Grundlage für die Übungsformen verwandt wurden. Demnach stehen Fachpersonen für Sprachtherapie und -förderung für eine geeignete Auswahl von Apps für den sprachtherapeutischen Einsatz vor einer großen Herausforderung.
Ziel der Arbeitsgruppe Applikationen in Sprachtherapie und Sprachförderung ist es, zunächst einmal Richtlinien für die Auswahl von Apps für den sprachtherapeutischen Einsatz zu entwickeln und deren Anwendung im schulischen und therapeutischen Kontext zu überprüfen.

Schlüsselbegriffe

Applikationen, evidenzbasierte Selektion, Sprachtherapie, Sprachförderung

Publikationen

  • Bilda, K.,  Mühlhaus, J., & Ritterfeld, U. (im Druck). Neue Technologien in der Sprachtherapie. Stuttgart: Thieme.
  • Starke, A. & Mühlhaus, J. (im Druck). Evidenzanspruch in der Anwendung von Applikationen in der Sprachtherapie. In K. Bilda, J. Mühlhaus, U. Ritterfeld (Hrsg.), Neue Technologien in der Sprachtherapie. Stuttgart: Thieme.
  • Starke, A., Mühlhaus, J., & Ritterfeld, U. (2016). Neue Medien in Therapie und Unterricht für Kinder mit dem Förderschwerpunkt Sprache. Praxis Sprache, 61(1), 28-32.
  • Mediengestützte Sprachanbahnung bei Kindern mit Zuwanderungshintergrund.
  • Bilda, K., Mühlhaus, J. & Ritterfeld, U. (Hrsg) (2017). Neue Technologien in der Sprachtherapie. Stuttgart: Thieme.

  • Starke, A. & Mühlhaus, J. (2017). Evidenzanspruch in der Anwendung von Applikationen in der Sprachtherapie. In K. Bilda, J. Mühlhaus & U. Ritterfeld (Hrsg). Neue Technologien in der Sprachtherapie. (110-116). Stuttgart: Thieme.

  • Ritterfeld, U, Starke, A. & Mühlhaus, J. (2016). Digitale Applikationen in der (Zweit)Sprachförderung von Grundschulkindern: Möglichkeiten und Grenzen. MerzWissenschaft, 60(6), 85-96.