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Elternpartizipation - Stottern und Mutimus

Projektleitung

Priv.-Doz. Dr. Katja Subellok (Ansprechpartnerin)

 

Projektmitarbeiterinnen

Kerstin Bahrfeck-Wichitill, Dipl.-Päd.

Jutta Cornelißen-Weghake, Dipl.-Päd.

Ilka Winterfeld, Dipl.-Rehapäd.

Vera Willeke, M.A. Rehapäd.

Ute Tietz, Dipl.-Päd.

Dr. Anja Starke

 

Zielsetzung

Psychoreaktive kindliche Kommunikationsstörungen wie Stottern und selektiver Mutismus wurden in der Fachwelt seit jeher in Zusammenhang mit dem familiären System betrachtet. Frühere Annahmen, Eltern seien maßgeblich an einer Verursachung des Stotterns beteiligt, sind nicht länger haltbar. Allerdings bleibt offen, inwieweit sich der allgemeine und situative elterliche Umgang mit der Rede(fluss)-Problematik des Kindes nicht Symptom aufrechterhaltend auswirken kann oder - wie in systemischen Ansätzen vertreten - das Symptom selbst nicht sogar eine Funktion im familiären System hat. Unabhängig von jeweiligen Modellannahmen gehört mittlerweile eine Elternpartizipation in der Behandlung des kindlichen Stotterns und selektiven Mutismus zum Standard. Viele der aktuellen Ansätze entlasten Eltern hinsichtlich etwaiger eigener Schuldgefühle und greifen ihre Ressourcen für eine Unterstützung des Kindes bei der Überwindung der Rede(fluss)-Problematik auf.

Familiäre Systeme resp. die Eltern stotternder sowie selektiv mutistischer Kinder und Jugendlicher sind im Fachgebiet Sprache und Kommunikation Gegenstand des Forschungs- und fachlich-klinischen Interesses. Über die Arbeit des Sprachtherapeutischen Ambulatoriums und die dort angesiedelte Kontakt- und Beratungsstelle (K & B) für Eltern stotternder Kinder der Stadt Dortmund wird ein qualitativ hochwertiger Beitrag zur fachlichen Versorgung redeflussgestörter Kinder und ihrer Familien in der Region geleistet. Die Beratungsangebote für Eltern des Dortmunder Mutismus Zentrums DortMuZ greifen deutschlandweit.

 

Schlüsselbegriffe

Stottern, selektiver Mutismus, Elternpartizipation, Schuldgefühle, familiäres System, Dortmunder Mutismus Zentrum

 

Publikationen

  • Subellok, K., Bahrfeck-Wichitill, K. & Winterfeld, I. (2014). Schweigen braucht vernetzte Kommunikation - Transferarbeit in der Dortmunder Mutismus Therapie (DortMuT). In Sallat, St., Spreer, M. & Glück, C. (Hrsg.), Sprache innovativ fördern. Tagungsbandes des 31. Bundeskongresses der DGS e.V., Leipzig (in Druck)
  • Subellok, K. (2013). Erfahrungen und Ratschläge von Eltern (ehemals) stotternder Kinder. Praxis Sprache, 58, 167-169.
  • Subellok, K. (2013). Eltern (ehemals) stotternder Kinder: Eine retrospektive Befragung. Forschung Sprache, 1(2), 17-32. DOI: 10.2443/skv-s-2013-57020130202 .
  • Subellok, K. & Katz-Bernstein, N./Vinbruck, C. (2008b). „Stottern und Schule“ – Sichtweisen und Erwartungen von Eltern stotternder Kinder. Die Sprachheilarbeit 53, 83-94.
  • Subellok, K. (2005): Was brauchen Eltern stotternder Kinder? Eine Untersuchung zur Qualität professioneller Beratungs- und Interventionsangebote. In K. Subellok, K. Bahrfeck-Wichitill & G. Dupuis (Hrsg.), Sprachtherapie: Fröhliche Wissenschaft oder blinde Praxis? Ausbildung akademischer Sprachtherapeutinnen in Dortmund (S. 177-205). Oberhausen: Athena.
  • Subellok, K. (2000). Familien mit stotternden Kindern – ein Forschungsprojekt. In: Interdisziplinäre Vereinigung für Stottertherapie e.V. ivs (Hrsg.): Stottern und Familie. Hilfen – Lösungswege – Chancen. Kongressbericht der 5. Stotterkonferenz der ivs 1999 in Darmstadt (43–57). Darmstadt (Libri Books on Demand)


Nebeninhalt

Beratung