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Framing gesundheitsrelevanter Botschaften

Projektleitung

Prof. Dr. Matthias R. Hastall (Ansprechpartner)

Prof. Dr. Ute Ritterfeld (Ansprechpartnerin)

 

Zielsetzung

Ist das persönliche Schicksal einer betroffenen Person tatsächlich überzeugender als statistische Daten auf der Basis von Tausenden von Personen? Und sollte man tatsächlich Furchtappelle in Kampagnen verwenden? Diesen und ähnlichen Fragestellungen gehen wir in diesem Forschungsbereich überwiegend auf Basis randomisierter experimenteller Studien systematisch nach. Hintergrund vieler Untersuchungen ist folgende bestätigte Erkenntnis: Bereits kleine Änderungen einer Botschaft durch sogenanntes Framing verursachen klare Unterschiede in der Wahrnehmung möglicher Risiken durch den Rezipienten sowie in der Umsetzung des Schutzes vor Gesundheitsrisiken.

 

Schlüsselbegriffe

Framing, Gesundheitschbotschaften, Prävention, Schutzverhalten, Selbstwirksamkeitserwartung (Self-Efficacy), Furchtappell, Persuasionsstrategien, narrative Persuasion

 

Publikationen

  • Hastall, M. R. (in Druck). Wirkung von Furchtappellen in der Werbung. In G. Siegert, W. Wirth, J. Lischka & P. Weber (Hrsg.), Handbuch Werbewirkungsforschung. Wiesbaden: Springer VS.
  • Baumann, E., Hastall, M. R. & Rossmann, C. (2015). Persuasionsstrategien zur Alkoholprävention im Straßenverkehr. In C. Klimmt, M. Maurer, H. Holte & E. Baumann (Hrsg.), Verkehrssicherheitskommunikation: Beiträge der empirischen Forschung zur strategischen Unfallprävention (S. 201-219). Wiesbaden: Springer VS.
  • Hastall, M. R. & Wagner, A. (2014). Direkte, indirekte und moderierte Wirkungen von Gesundheitsbotschaften: Konzeptionelle Überlegungen und empirische Analysen. In E. Baumann, M. R. Hastall, C. Rossmann & A. Sowka (Hrsg.), Gesundheitskommunikation als Forschungsfeld der Kommunikations- und Medienwissenschaft (S. 51-64). Baden-Baden: Nomos.
  • Hastall, M. R. (2014). Persuasions- und Botschaftsstrategien. In K. Hurrelmann & E. Baumann (Hrsg.), Handbuch Gesundheitskommunikation (S. 399-412). Bern: Huber.
  • Hastall, M. R. (2014). Evidence: Role in campaigns. In T. L. Thompson (Hrsg.), Encyclopedia of health communication (S. 469-470). Thousand Oaks, CA: Sage.
  • Hastall, M. R., Sukalla, F. & Bilandzic, H. (2014). Fiktionale Geschichten und ihre Wirkungen auf die Wahrnehmung der sozialen und politischen Realität. In M. Dohle & G. Vowe (Hrsg.), Politische Unterhaltung – Unterhaltende Politik: Forschung zu Medieninhalten, Medienrezeption und Medienwirkungen (S. 294-314). Köln: von Halem.
  • Hastall, M. R. & Knobloch-Westerwick, S. (2013). Severity, efficacy and evidence type as determinants of health message exposure. Health Communication, 28(4), 378-388.
  • Hastall, M. R. & Sukalla, F. (2013). Multiples Framing in der Gesundheitskommunikation: Annahmen und Befunde. In C. Rossmann & M. R. Hastall (Hrsg.), Medien und Gesundheitskommunikation: Befunde, Entwicklungen, Herausforderungen (S. 201-218). Baden-Baden: Nomos.
  • Hastall, M. R. (2012). Abwehrreaktionen auf Gesundheitsappelle: Forschungsstand und Praxisempfehlungen. In S. Hoffmann, U. Schwarz & R. Mai (Hrsg.), Angewandtes Gesundheitsmarketing (S. 281-296). Wiesbaden: Springer Gabler.
  • Hastall, M. R. & Knobloch-Westerwick, S. (2011). Evidence presentations in risk communication from a selective exposure perspective. International Public Health Journal 3(1), 33-44.
  • Hastall, M. R. (2011). Kommunikation von Gesundheitsrisiken in Massenmedien: Der Einfluss von Informations- und Rezipientenmerkmalen auf die Botschaftszuwendung und -vermeidung. Baden-Baden: Nomos.
  • Hastall, M. R. (2010), Furchtappelle im Gesundheitsmarketing. In S. Hoffmann & S. Müller (Hrsg.), Gesundheitsmarketing: Gesundheitspsychologie und Prävention (S. 201-213). Bern: Huber.


Nebeninhalt

Gesundheitskommunikation