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Gesundheitskommunikation

Zielsetzung

Die Gesundheitskommunikation beschäftigt sich mit Arten und Prozessen der Kommunikation von Gesundheitsrisiken und Präventionsangeboten zum Zweck der Aufklärung über gesundheitsrelevante Themen und Motivation gesundheitsförderlichen Verhaltens. Analog zum Verständnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist unser Gesundheitsbegriff nicht auf biologisch-körperliche Phänomene reduziert. Er umfasst vielmehr ebenso Aspekte der psychologischen Gesundheit, der sozialen Einbettung, des subjektiven Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit. Die untersuchten Kommunikationsprozesse können einerseits interpersonaler, also zwischenmenschlicher, Natur sein, wie beispielsweise ein Arzt-Patient-Gespräch. Hauptsächlich erforschen wir informierende, unterhaltende oder werbende massenmediale Kommunikationsprozesse, beispielsweise Werbespots, Filme, Artikel, Broschüren oder Plakate. Auch das Potenzial interaktiver Kommunikationsangebote, etwa Weblogs, soziale Netzwerke oder Spiele, erforschen wir aktiv. Untersucht werden sowohl die Darstellung von Gesundheit und Krankheit als auch Strategien zur effektiveren Motivation gesundheitsförderlicher Einstellungen und Verhaltensweisen. 

 

Schlüsselbegriffe

Gesundheit, Wohlbefinden, Prävention, Framing, Serious Gaming, Abwehrreaktionen

 

Ausgewählte Publikationen

  • Hastall, M. R. (2016). Wirkung von Furchtappellen in der Werbung. In G. Siegert, W. Wirth,  P. Weber & J. A. Lischka (Hrsg.), Handbuch Werbeforschung (S. 493-513). Wiesbaden: Springer VS.
  • Baumann, E., Rossmann, C. & Hastall, M. R. (2015). Persuasionsstrategien zur Alkoholprävention im Straßenverkehr. In C. Klimmt, M. Maurer, H. Holte & E. Baumann (Hrsg.), Verkehrssicherheitskommunikation: Beiträge der empirischen Forschung zur strategischen Unfallprävention (S. 201-219). Wiesbaden: Springer VS.
  • Baumann, E. & Hastall, M. R. (2014). Nutzung von Gesundheitsinformationen. In K. Hurrelmann & E. Baumann (Hrsg.), Handbuch Gesundheitskommunikation (S. 451-466). Bern: Huber.
  • Baumann, E., Hastall, M. R., Rossmann, C. & Sowka, A. (2014) (Hrsg.). Gesundheitskommunikation als Forschungsfeld der Kommunikations- und Medienwissenschaft. Baden-Baden: Nomos.
  • Hastall, M. R. (2014). Persuasions- und Botschaftsstrategien in der Gesundheitskommunikation. In K. Hurrelmann & E. Baumann (Hrsg.), Handbuch Gesundheitskommunikation (S.399-412). Bern: Huber.
  • Hastall, M. R. (2014). Evidence: Role in campaigns. In T. L. Thompson (Hrsg.), Encyclopedia of health communication (S. 469-470). Thousand Oaks, CA: Sage.
  • Hastall, M. R. (2012). Abwehrreaktionen auf Gesundheitsappelle: Forschungsstand und Praxisempfehlungen. In Hoffmann, S., Schwarz, U. & Mai, R. (Hrsg.), Angewandtes Gesundheitsmarketing (S. 281-296). Wiesbaden: Springer Gabler.
  • Hastall, M. R. (2011). Kommunikation von Gesundheitsrisiken in Massenmedien: Der Einfluss von Informations- und Rezipientenmerkmalen auf die Botschaftszuwendung und -vermeidung. Baden-Baden: Nomos.
  • Hastall, M. R. (2010), Furchtappelle im Gesundheitsmarketing. In S. Hoffmann & S. Müller (Hrsg.), Gesundheitsmarketing: Gesundheitspsychologie und Prävention (S. 201-213). Bern: Huber.
  • Hastall, M. R. & Knobloch-Westerwick, S. (2013). Severity, efficacy and evidence type as determinants of health message exposure. Health Communication, 28, 378-388.
  • Hastall, M. R. & Knobloch-Westerwick, S. (2011). Evidence presentations in risk communication from a selective exposure perspective. International Public Health Journal, 3, 33-44.
  • Hastall, M. R. & Sukalla, F. (2013). Multiples Framing in der Gesundheitskommunikation: Annahmen und Befunde. In C. Rossmann & M. R. Hastall (Hrsg.), Medien und Gesundheitskommunikation: Befunde, Entwicklungen, Herausforderungen (S. 201-218). Baden-Baden: Nomos.
  • Hastall, M. R. & Wagner, A. (in Druck). Direkte, indirekte und moderierte Wirkungen von Gesundheitsbotschaften: Konzeptionelle Überlegungen und empirische Analysen. In E. Baumann, M. R. Hastall, C. Rossmann & A. Sowka (Hrsg.), Gesundheitskommunikation als Forschungsfeld der Kommunikations- und Medienwissenschaft. Baden-Baden: Nomos.
  • Reifegerste, D. & Hastall, M. R. (in Druck). Qualitätssicherung in der Gesundheitskommunikation: Anregungen aus Debatten in Nachbardisziplinen. In E. Baumann, M. R. Hastall, C. Rossmann & A. Sowka (Hrsg.), Gesundheitskommunikation als Forschungsfeld der Kommunikations- und Medienwissenschaft. Baden-Baden: Nomos.
  • Ritterfeld, U., Roelofsma, P, Versteeg, L., Haring, P., Chakinska, D. (2010). Head first into serious health gaming. a2e2 as a new approach of digital exercise coaching for seniors. International Journal of Computer Science in Sport, 9.
  • Rossmann, C. & Hastall, M. R. (Hrsg.) (2013). Medien und Gesundheitskommunikation: Befunde, Entwicklungen, Herausforderungen. Baden-Baden: Nomos.
  • Rossmann, C. & Hastall, M. R. (2013). Gesundheitskommunikation als Forschungsfeld der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft: Bestandsaufnahme und Ausblick. In C. Rossmann & M. R. Hastall (Hrsg.), Medien und Gesundheitskommunikation: Befunde, Entwicklungen, Herausforderungen (S. 9-15). Baden-Baden: Nomos.
  • Rossmann, C., Hastall, M. R. & Baumann, E. (in Druck). Kommunikationswissenschaftliche Grundlagen der Gesundheitskommunikation. In K. Hurrelmann & E. Baumann (Hrsg.), Handbuch Gesundheitskommunikation. Bern: Verlag Hans Huber.
  • Kals, E. & Ritterfeld, U. (1999). Warum schaden wir unserer eigenen Gesundheit, obwohl wir es besser wissen? L.O.G.O.S. interdisziplinär, 1, 22-27.