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Dortmunder Mutismus-Screening - DortMuS

ProjektmitarbeiterInnen

Dr. Anja Starke

Priv.-Doz. Dr. Katja Subellok

Prof. Dr. Christoph Käppler

 

Zusammenfassung

Mit der Entwicklung des Dortmunder Mutismus-Screening (DortMuS) knüpfen wir an unsere Studie KiMut NRW  an. Die Ergebnisse dieser Studie legen eine hohe Dunkelziffer nicht identifizierter Kinder mit selektivem Mutismus im schulischen Primarbereich nahe. Studien zeigen, dass ein Persistieren des Schweigens über das zehnte Lebensjahr hinaus ein hohes Risiko für die Entwicklung weiterer psychischer Störungen DortMuS, wie Depressionen oder Essstörungen darstellt. Eine Identifizierung des selektiven Mutismus spätestens in der Primarstufe ist daher dringend erforderlich, um therapeutische Maßnahmen einleiten zu können. Bislang liegen jedoch keine Instrumente vor, welche pädagogischen Fachpersonen bei der Erkennung des Erscheinungsbildes helfen.

Das Dortmunder Mutismus-Screening soll diese Lücke schließen und zur frühzeitigen Identifizierung des selektiven Mutismus im Kindergarten- und Schulkontext beitragen. Fachkräfte können beobachtbare Verhaltensweisen der Kinder aus Schul- und Kita-Alltag auf einer Skala einschätzen.

Derzeit befinden sich Kindergarten- und Schulversion noch in der Entwicklungsphase. Für beide Instrumente konnte bereits eine vorläufige Kurzversion mit knapp 20 Items entwickelt werden, welche nun hinsichtlich ihrer psychometrischen Eigenschaften evaluiert werden.

 

Schlüsselbegriffe

Selektiver Mutismus, Diagnostik, Kindergarten, Primarschule

 



Nebeninhalt

Mutismus