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Kinder mit selektivem Mutismus in Nordrhein-Westfalen - KiMut NRW

Projektmitarbeiterinnen

Dr. Anja Starke

Priv.-Doz. Dr. Katja Subellok (Ansprechpartnerin)

 

Zusammenfassung

Ausgangspunkt für unsere Studie KiMut NRW (Kinder mit selektivem Mutismus in Nordrhein-Westfalen) war die Vermutung einer hohen Dunkelziffer schweigender Kinder in den Bildungsinstitutionen. Aufgrund der Unscheinbarkeit des Phänomens fallen Kinder in Gruppensituationen in der Schule nur wenig auf. Da der selektive Mutismus unter pädagogischen, wie auch medizinischen Fachpersonen nur selten bekannt ist, interpretieren viele das Schweigen des Kindes häufig als extreme Form der Schüchternheit. Diese erscheint ihnen nicht behandlungsbedürftig. Ziel unserer Studie war es zunächst, Kinder mit selektivem Mutismus in Schulen der Primarstufe Nordrhein-Westfalens zu identifizieren. Mithilfe eines Online-Fragebogens wurden Grund- und Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation hinsichtlich potenziell von selektivem Mutismus betroffenen Schülerinnen und Schülern befragt. 405 Klassenlehrerinnen und –lehrer nahmen an unserer Studie teil. Von den insgesamt 7917 Kindern zeigten 2,6 Prozent mutismustypische Verhaltensweisen im schulischen Kontext. Der hohe Anteil der Kinder mit bereits gestellter Diagnose oder einem Verdacht auf selektiven Mutismus unterstützt die Annahme einer hohen Dunkelziffer.

 

Schlüsselbegriffe

Selektiver Mutismus, Grundschule, Förderschule

 

Publikationen

 

Vorträge

 



Nebeninhalt

Mutismus