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Förderung der Bildungssprache Deutsch in der Primarstufe: Evaluation, Optimierung & Standardisierung von Tools im BiSS-Projekt

Gefördert durch

Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Projektleitung

Prof. Dr. Miriam Vock (Universität Potsdam)

Dr. Anna Gronostaj (Universität Potsdam)

Michael Grosche (Bergische Universität Wuppertal)

Prof. Dr. Ute Ritterfeld

 

MitarbeiterInnen an der TU Dortmund

Dr. Anja Starke (Ansprechpartnerin)

Nadine Elstrodt, M.Sc.

Johanna Höfener, B.A.

Tim Möller, B.A.

 

Zielsetzung


Kinder mit schwach ausgeprägten (bildungs-)sprachlichen Kompetenzen sind in der Schule benachteiligt. Vor allem im Fachunterricht werden bildungssprachliche Fähigkeiten vorausgesetzt und häufig nicht explizit gefördert. Um die Benachteiligung dieser Schülergruppe im schulischen Lernen abzubauen, wurde in Deutschland die Initiative „Bildung durch Sprach und Schrift“ (BiSS), gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK), gegründet. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bildungsinstitutionen im Elementar-, Primar- und Sekundarstufenbereich wissenschaftlich fundierte, gut umsetzbare Maßnahmen für eine durchgängige Sprachförderung zu entwickeln und zu evaluieren.

Im Evaluationsprojekt BISS-EOS werden in Kooperation mit der Universität Potsdam und der Bergischen Universität Wuppertal die Implementationsqualität der Sprachfördermaßnahmen (sog. Tools) in den Bereichen Diagnostik, Förderung und Professionalisierung untersucht. Ausgangspunkt sind die Projekte von insgesamt fünf Verbünden mit 23 Schulen, welche seit dem Schuljahr 2013/14 Konzepte und Unterrichtsmaterialien zur Sprachförderung im Mathematik- und Sachunterricht entwickeln und erproben. Ziel ist es, die Tools zur Förderung sprachlicher Kompetenzen zu optimieren und stärker zu standardisieren, sodass sie anderen Schulen zur Umsetzung im Unterrichtsalltag zur Verfügung gestellt werden können.

Da der Entwicklungs- und Standardisierungsgrad der Tools derzeit noch zu heterogen ist, um eine summative Wirksamkeitsevaluation durchzuführen, werden die Tools zunächst konzeptevaluiert und anschließend mithilfe von qualitativen und quantitativen Methoden auf ihre Umsetzbarkeit und Umsetzungstreue untersucht.

 

 

Schlüsselbegriffe

Sprachförderung, Primarbereich, Bildungssprache, Evaluation

 

Förderer des Projektes



Nebeninhalt

Schulische Förderung