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Sprache und Mathe

Zielsetzung

Entgegen mancher Vorurteile, schneiden Kinder mit sprachlichen Auffälligkeiten bei der Lösung mathematischer Probleme oft deutlich schlechter ab als ihre Alters-Peers. Die Kinder greifen zum Beispiel in höherem Maße auf zählende Strategien zur Lösung mathematischer Probleme zurück als altersgleiche Kinder ohne sprachliche Auffälligkeiten. Sie schaffen oftmals nicht den notwendigen Schritt zur Ablösung vom zählenden Rechnen. Diese zählenden Strategien sind zudem fehleranfälliger und stellen eine höhere Belastung für das Arbeitsgedächtnis dar.

In unseren Projekten verfolgen wir sowohl grundlegende als auch angewandte Fragestellungen - So werden die Zusammenhänge zwischen sprachlichen, mathematischen Kompetenzen und den Leistungen im Arbeitsgedächtnis differenziert untersucht (MASiV), während parallel dazu Gruppen mit sprachlichen Barrieren spezifisch betrachtet werden. Zum einen untersuchen wir die mathematischen Fähigkeiten von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen (MaSES) und zum anderen die mathematischen Fähigkeiten von zweisprachig aufwachsenden Kindern (MatZe). Ein Kooperationsprojekt mit Schulen in NRW widmet sich gezielt der Förderung des interaktiven mathematischen Lernens (Komm wir sprechen Mathe!) im (inklusiven) Unterricht.

 

Aktuelle Vorträge

  • Röhm, A., Schröder, A. & Ritterfeld, U. (2016, November). Mathematische Leistungen von Kindern mit USES in Kindergarten und Primarstufe unter besonderer Berücksichtigung des Arbeitsgedächtnisses. Vortrag auf der 9. Interdisziplinären Tagung über Sprachentwicklungsstörungen (ISES IX), Heidelberg.

  • Schröder, A., Röhm, A. & Ritterfeld, U. (2016, November). Mathematisches Lernen von Kindern mit Spracherwerbsstörungen – Eine Untersuchung in Kindergarten und Primarstufe. Poster auf der AESF Herbsttagung 2016, Dortmund.

  • Schröder, A., Röhm, A., & Ritterfeld, U. (2016, Juli). How do language abilities and working memory contribute to mathematical achievement? Challenges and chances for inclusive education. Poster auf der 4. International Conference on Inclusion, Wuppertal.
  • Röhm, A., Starke, A. &  Ritterfeld, U. (2014, November). Einfluss der phonologischen Schleife auf Sprachentwicklung und mathematische Basiskompetenzen bei Vorschulkindern. Vortrag auf der 8. Interdisziplinären Tagung über Sprachentwicklungsstörungen (ISES VIII), München.
  • Röhm, A., Möller, T., Schröder, A., Starke, A. & Ritterfeld, U. (2014, Mai). Beeinflussung mathematischen Lernens durch die Arbeitsgedächtniskomponenten und sprachliche Kompetenzen. Ergebnisse und Konzeptentwicklungen der Arbeitsgruppe TU Dortmund. Vortrag auf der 29. Arbeitstagung der Fachgruppe "Psychologie der Kommunikation und ihrer Störungen" in der Sektion Klinische Psychologie des BDP, Rauischholzhausen.

Aktuelle Publikationen

  • Röhm, A., Starke, A. & Ritterfeld, U. (2017). Die Rolle von Arbeitsgedächtnis und Sprachkompetenz für den Erwerb mathematischer Basiskompetenzen im Vorschulalter. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 64, 81-93. doi:10.2378/peu2016.art26d

  • Schröder, A., Röhm, A., London, M. & Elstrodt, N. (2016). Mathematisches Lernen unter besonderer Berücksichtigung der zentralen Einflussfaktoren Sprache und Arbeitsgedächtnis. In U. Stitzinger, S. Sallat & U. Lüdtke (Hrsg.), Sprache und Inklusion als Chance?! Expertise und Innovation für Kita, Schule und Praxis (S. 241–253). Idstein: Schulz-Kirchner Verlag.