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Dissertation: Delia Möller

Praxis der frühen Sprachintervention im medizinischen Versorgungskontext

Co-Supervision with Prof. Dr. Walter Huber, RWTH Aachen

Im Hinblick auf die zu erwartenden Folgestörungen ist die Früherkennung und Frühbehandlung von Sprachentwicklungsstörungen von hoher Relevanz. Aus der Logopädie und angrenzenden Fachdisziplinen liegen bereits mehrere Therapieansätze für die Behandlung Zweijähriger vor (vgl. im Überblick: Möller und Spreen-Rauscher, 2009). Bisher wird die Diagnose einer Sprachentwicklungsstörung allerdings erst mit frühestens drei Jahren gestellt. Kinder mit  einer behandlungsbedürftigen Sprachentwicklungsstörung früher zu erkennen und zuverlässig zu diagnostizieren ist also eine vordringliche Forschungsaufgabe.

Die praktische Durchführung eines frühen Sprachscreenings im medizinischen Versorgungskontext in Deutschland soll evaluiert werden. Dabei ist von besonderem Interesse, ob ein universelles Sprachscreening zum Zeitpunkt der U7 im medizinischen Versorgungskontext durchführbar ist und welche strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen. Außerdem soll die prognostische Validität durch vorhandene Screenings und die Zuverlässigkeit der Diagnosestellung im Alter von 2;6 Jahren sowie das elterliche Verhalten nach einer Risikodiagnose untersucht werden. Hierzu wird ein kombiniertes Quer- und Längsschnittdesign angewandt. Bei den zu untersuchenden Kindern handelt es sich um eine anfallende und im Hinblick auf den sozioökonomischen Status stratifizierte Stichprobe aus sieben großen Kinderarztpraxen im Großraum Hamburg.



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Delia Möller